Kultur

3D Laser und objekt scanning

Das Mensor3D sieht es als eine besonders wichtige Mission an, bewährte Technologien und Anwendungen den Vertretern verschiedener Wissenschaftszweige bekannt zu machen, denn diese Instrumente und Anwendungen erleichtern die Arbeit der Archäologen, der Denkmalpfleger, der Kunsthistoriker und der Restauratoren und auch die wissenschaftliche Verarbeitung. Der Laserscanner erfasst eine Ansicht innerhalb einer kurzen Vermessungszeit mit größter Genauigkeit: innerhalb einer Sekunde können sogar eine Million Messpunkte registriert werden, und somit lässt er sich sehr gut bei der Vermessung von komplexen und ausgedehnten Elementen gebrauchen.
Da das Gerät beim Scannen nicht unmittelbar mit den aufzunehmenden Fundstücken, Kunstgegenständen bzw. Gebäuden in Berührung kommt, wird der Zustand dieser beim ganzen Prozess nicht beschädigt. Die mit einem 3D-Scanner erfassten Daten werden mit Luftfotos und Videos, die mit Hilfe spezieller Geräte, zum Beispiel mit eigens von uns entwickelten Multicoptern aufgenommen wurden, mit einzigartigen Orthogonal- und Perspektivaufnahmen und mit einer geodätischen Vermessung ergänzt, und alle einschlägigen Informationen werden später in eine Datenbank eingespeist. Nach dem Scannen und der Datensammlung folgt die Nachbearbeitung: die Aufnahmen werden in einer geeigneten Form für 3D-Platforms und Echtzeit-Anwendungen aufbereitet, damit die Gegenstände in Rundansicht, von jeder Seite anschaubar und die Denkmäler virtuell begehbar werden.

Die von uns angewandten Technologien ergänzen wirksam die Arbeitsgänge Vermessung und Dokumentation der archäologischen Verarbeitung. Das Mensor3D bietet eine komplexe Lösung für eine Archäologie, die immer einen Wettlauf gegen die Zeit führt, sowie für die Herausforderungen riesiger Ausgrabungsstätten bzw. der nötigen Datenerfassung in Verbindung mit den Ausgrabungen zur Fundrettung. Mit unseren Geräten können wir in kürzerer Zeit eine genauere und detailreichere Vermessung vornehmen.

Bei der Vermessung der Denkmäler führen wir eine zerstörungsfreie Mauerprüfung mit 3D-Laserscanners durch. Dadurch können ohne jegliche physische Eingriffe versteckte Strukturveränderungen und Fehler aufgedeckt werden: so kann man zum Beispiel schneller eine Gewölbesenkung erkennen und einen Gewölbeeinsturz verhindern. Mit Hilfe dieser neuen Technologie können zugleich auch die wieder zu verschüttenden Ausgrabungsstätten vorstellbar gemacht bzw. neu entdeckt werden.

Durch die Digitalisierung werden ursprüngliche Informationen jederzeit wieder abrufbar. Die 3D-Modelle, sowie die Rekonstruktionen zur Darstellung der einzelnen architektonischen Perioden, denen 3D-Modelle zugrunde liegen, helfen bei der Aufstellung bzw. der Prüfung verschiedener Hypothesen.

Die neuen 3D-Scanning-Technologien bieten den Kunsthistorikern und den Restauratoren auch neue Möglichkeiten. Diese können die herkömmlichen stilkritischen, naturwissenschaftlichen sowie zweidimensionalen fotografischen Röntgenuntersuchungen wirksam ergänzen.

Die neuen 3D-Scanning-Technologien bieten den Kunsthistorikern und den Restauratoren auch neue Möglichkeiten. Diese können die herkömmlichen stilkritischen, naturwissenschaftlichen sowie zweidimensionalen fotografischen Röntgenuntersuchungen wirksam ergänzen.

Die neuen innovativen Lösungen vermitteln viel wirksamer unser heutiges Wissen über unsere nationalen Kulturschätze. Mit spektakulären Aufführungen in Museen und für Touristen, sowie mit Bildungsmaterialien können die immer höheren visuellen Bedürfnisse der Besucher in höchstem Maße befriedigt werden.

Mit Hilfe fotorealistischer Rekonstruktionen können wir Kunstschätze und Einrichtungsgegenstände räumlich und zeitlich in ihre ursprüngliche Umgebung zurückversetzen. Mit den interaktiven Darstellungen, die der breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, kann das Interesse allgemein für Museen, Denkmäler oder die Forschungsarbeit wieder erweckt werden.

Wir können mit einem 3D-Drucker verkleinerte, maßstabgerechte Modelle von den Kunstgegenständen und den Fundstücken erstellen. Dadurch können auch Blinde und Sehschwache unsere Kunstschätze und unser Kulturerbe kennenlernen.

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